Eine maßgeschneiderte, intime Installation, bei der der Esstisch selbst zur Leinwand wurde. Über jedem Sitzplatz lieferten Projektoren individualisierte Animationen auf Teller und Gedeck, die das Thema jedes Ganges ergänzten und die Gäste in ein einzigartiges, multisensorisches Erlebnis einbanden.
Projektzusammenfassung: Im Auftrag eines High-End Pop-up-Restaurants sollte ein neuartiges kulinarisches Erlebnis geschaffen werden. Die Technologie musste unsichtbar bleiben, während der Inhalt eine harmonische, thematische Ergänzung zu den Gerichten bildete. Die Herausforderung lag in der äußersten Präzision des Mappings auf kleine, sich bewegende Objekte und der Integration taktiler Interaktion.
Wichtige Projektkennzahlen
- Innovation: Precision Object Mapping (Plates, Cutlery) (Millimetergenaue Objektabbildung)
- Interaktion: Touch-Based Feedback (Berührungsbasierte Rückmeldung)
- Setting: High-End Pop-Up Restaurant
01. Vorproduktion
Zielsetzung: Die perfekte visuelle Ergänzung für jeden einzelnen Gang entwickeln und die Interaktion mit dem System planen.
- Content-Entwicklung & Menü-Abstimmung: Enge Zusammenarbeit mit dem Küchenchef zur Entwicklung von Animationen, die die Zutaten, die Herkunft oder die Geschichte jedes Tellers erzählten (z. B. fließendes Wasser für Fischgerichte, glühende Kohlen für Fleisch).
- Sensorik & Interaktionsplanung: Integration von unsichtbaren Infrarot-Kameras oder kapazitiven Sensoren unter der Tischplatte, um Berührungen der Gäste als Input zu erkennen und daraufhin visuelle Touch-Based Feedback-Animationen auszulösen.
- Kalibrierung und Mapping-Tests: Wiederholte Tests zur Kompensation von leichten Verschiebungen der Teller und des Bestecks, um sicherzustellen, dass die Projektion immer millimetergenau auf den Objekten landet (Precision Object Mapping).
- Umgebungslicht-Kontrolle: Anpassung der Lichtverhältnisse im Speiseraum, um die Projektionen zur Geltung zu bringen, ohne die intime Atmosphäre zu zerstören.
02. Lösung
Strategie: Einsatz mehrerer, leiser Pico- oder Kurzdistanz-Projektoren, die dezent in die Decke über dem Tisch eingelassen wurden, um eine hohe Pixeldichte auf der kurzen Distanz zu erreichen.
Wir installierten individuelle Projektionssysteme über jedem Sitz, die von einem zentralen Server gesteuert wurden. Die Projektionen wurden dynamisch gemappt, um kleinste Objekte wie die Innenseite des Tellers oder die Oberfläche des Löffels zu erfassen. Einmalig war die Interaktionsschicht: Wenn Gäste mit einem Finger über den Rand des Tellers wischten oder ein Glas bewegten, reagierte die Projektion mit einem Lichteffekt – ein Element des spielerischen Engagements. Die visuellen Übergänge zwischen den Gängen wurden genutzt, um die Gesamttisch-Leinwand kurzzeitig für ein gemeinsames, dramatisches Zwischenspiel zu vereinen.
03. Das Ergebnis
Auswirkungen: Die Installation wurde zum herausragenden Merkmal des Pop-up-Restaurants und generierte umfangreiche Medienberichterstattung über das einzigartige Dining-Erlebnis.
- Einzigartiges Multisensorisches Erlebnis: Die Kombination aus feinster Kulinarik und thematisch passender visueller Animation erzeugte eine nie dagewesene Tiefe des Genusses.
- Präzisionsobjekt-Mapping erfolgreich: Die millimetergenaue Projektion auf kleine, unregelmäßige Oberflächen (Teller, Gedeck) funktionierte fehlerfrei und trug zur Illusion bei.
- Hohe Medienaufmerksamkeit: Die Interaktion und Innovation machten das Pop-up zu einem Medienliebling und erhöhten die Markenbekanntheit des Kunden.
- Intime, aber immersive Atmosphäre: Die Subtilität und die Konzentration auf den einzelnen Gast machten das Erlebnis persönlich und unvergesslich.